Bella Italia oder Pitti Filati

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In den letzten drei Wochen ist eine menge passiert, weswegen ich gar nicht zum Posten gekommen bin.

Fangen wir mit etwas sehr schönem an…

Ende Januar ging es für mich geschäftlich drei Tage nach Mailand und Florenz, zur Strickmesse: Pitti Filati.

Ich habe mich wahnsinnig darauf gefreut, nicht zu letzt, weil es nach Italien ging und ich liebe Italien! 🙂
Das gute Essen, der gute Wein (wenn man Wein mag), und einfach das Ganze drumherum.

Florenz kannte ich schon, aber Mailand war mir tatsächlich neu.
Um so mehr freute ich mich in eine Stadt zu kommen, die ich noch nicht kannte. Man darf so eine Reise nur nicht mit einem typischen Wochenend-Shopping-Trip vergleichen.

Man ist zwar in der Stadt unterwegs und sieht auch das eine oder andere, wo man eben vorbei kommt, aber sonderlich Zeit für Sightseeing hat man nicht.

Ich war zusammen mit einer Kollegin unterwegs und es hat mega viel Spaß gemacht, natürlich war es auch mega anstrengend. Sehr inspirierend und erfolgreich.
Auf der Pitti Filati in Florenz wurden die neusten Strick Trends und Farben für Spring/ Summer 2016 vorgestellt.

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Pünktlich um 8:40 Uhr hob unser Flieger in Düsseldorf ab und landete 1:30 Std später in Mailand. Von dort ging es mit dem Bus nach Mailand Centrale, was wirklich einfach ging.

Ich versuchte mich mit meinem bisschen Italienisch durch zuschlagen, musste dann aber sehr oft doch auf Englisch weiter reden, da ich Italienisch
einfach noch nicht so gut verstehe. Aber Übung macht den Meister!
Trotzdem habe ich etwas zu Essen und zu Trinken am Bahnhof in Mailand bekommen, denn ich musste noch eine Stunde warten, bis ich meinen Anschluss nach Florenz bekam.

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IMAG5090 (1)aDie Fahrt von Mailand dauert 1:40 Std. und ist sehr angenehm. Man hat einen Sitzplatz und Steckdosen am Platz. Sehr angenehm.
Und fast überall gibt es W-Lan, was einen sehr freut, wenn man nicht unbedingt den kostenlosen 7-Tage-Pass aufbrauchen möchte.
In Florenz angekommen ging es direkt zum Hotel. Ein wirklich niedliches Hotel, typisch italienisch irgendwie.
Klein, etwas alt, etwas Baustelle, aber sehr nettes Personal und sauber.

Nachdem ich mich kurz frisch gemacht hatte, nutze ich das gute Wetter und erkundete die Stadt. Ich schaut schon mal am Messegelände vorbei und begann meine Arbeit.

Rund um den Dom gibt es einen Markt, der täglich stattfindet. Dort konnte man allerhand kaufen. Natürlich durfte auch ein inzwischen wichtiger Key Style nicht fehlen. Der Poncho.
Sehr viele Stände, die Ponchos in sämtlichen Variationen anboten.IMAG4852a

Florenz ist zu Fuß wunderbar zu bewältigen, was sehr angenehm ist. Kein Taxi oder Bus ist nötig.
Wobei man jederzeit ein Taxi oder auch einen Bus hätte nehmen können, aber bis man sich mit den Plänen für die Busse auseinander gesetzt hat, ist man schon 10 Mal durch die Stadt gelaufen.
Dabei kommt man an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und nimmt diese einfach auf seinen Weg mit.

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Die Schaufenster machten sehr viel Lust einfach drauflos zu shoppen oder zu essen. Es gab die typischen italienischen Bars oder die leckeren Dolci-Läden. Und alles war so süß und niedlich in Szene gesetzt, dass man einfach nur reinbeißen wollte.

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Nach einem erfolgreichen ersten Tag stellte sich auch langsam Hunger ein und deswegen ging es dann in eine Trattoria zum Essen. Ich wählte die Trattoria Nerone aus. Diese befand sich in der Nähe von meinem Hotel und wirkte von außen schon sehr gemütlich. Die Speisekarte war nur auf italienisch und ich gab mein Bestes, was aber gar kein Problem war, denn die Kellner waren so freundlich und übersetzten alles und empfahlen mit denn eine Pizza mit Pesto und Kartoffeln. Dazu reichte man mir noch ein pikantes Olivenöl und der Abend war perfekt.
Leider gab es kein Aranciata, welches ich immer in Italien trinke, aber Fanta ging dann auch.Ich kann die Trattoria Nerone wirklich empfehlen, wenn ihr mal in Florenz sein solltet.

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Am nächsten Morgen ging es dann auf die Pitti Filati. Ich war noch nie auf der Strickmesse, hatte mir aber vorher allerhand Information von meiner Arbeitskollegin mitgeben lassen.

Wo man am Besten hingeht, wo es die Farbkarte gibt und die Lieferanten am Besten morgens besuchen, wenn man keinen Termin hat.
Gesagt getan um kurz nach 9 Uhr waren wir auch schon auf der Messe und nachdem wir uns einen ersten Überblick verschafft hatten, liefen wir drauf los und besuchten einige Lieferanten und ließen uns deren neusten Garne und Farbkarten zeigen.
Sehr inspirierend, auch der kreative Bereich der Messe war einen Besuch wert.
So viel wie man dort gesehen hat, kann man gar nicht umsetzten.

Anschließend ging es wieder durch die Stadt.

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Leider war es nicht so spaßig wie man ersten Tag, denn es regnete bzw. schüttete. Schnell waren wir durchnässt und auch die gelegentlichen Stopps in den Läden halfen nicht viel, weswegen wir abends eine kurze Pause im Hotel einlegten und uns aufwärmten.

Die Rechnung für den Regen-Walk sollte ich eine Woche später bekommen. 😦 

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Nachmittags ging es aber noch zur besten Pizza von ganz Florenz: Gusta Pizza.
Mir wurde diese von einer Freundin empfohlen und ich muss sagen lecker und günstig war es. Aber die Pizza vom Vortag kann trotzdem mithalten 😉
Es ist nur ein kleiner Laden, Imbiss könnte man fast sagen, und man bestellt direkt an der Kasse, an der Theke.
Keine Bedienung am Tisch, wenn man das erwartet, eine kleine
Auswahl an Pizzen, was meiner Meinung aber gar nicht schlimm ist.

IMAG5053aAm Ende des Tages fuhr meine Kollegin wieder nach Mailand und ich packte meinen Koffer, denn am nächsten Morgen ging es schon um 8 Uhr wieder nach Mailand.

Auf solchen Trips kommt man trotzdem nicht immer drumherum auch etwas für sich mitzunehmen und da überall SALE war, musste doch ein neuer Schal mit, ich habe ihn liebevoll Fluffy getauft, weil er so schön fluffig und kuschelig ist.

Wirklich eine gelungene Errungenschaft für die kalten Tage!

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In Mailand schien zum Glück die Sonne und es war nicht ganz so kalt und nass wie am Vortag.

Auf der Fahrt von Florenz nach Mailand gab es sogar etwas Schnee, welcher in der Nacht gefallen waren. Aber in Mailand war davon nichts mehr zu sehen.

Wir fuhren zum Duomo und machten natürlich ein oder zwei Fotos von dem Dom, leider hatten wir keine Zeit den Dom zu besichtigen oder die Treppen hinaufzusteigen.

Vorbei an dem Dom, ging es in die Luxus Arkaden mit den Designerläden. Die Meisten hatten wir schon in Florenz gesehen und so hielten wir uns nicht so lange dort auf und gingen weiter in Richtung Stadt und Geschäfte.

Am Teatro alla Scala vorbei, welches ich mal gerne besuchen möchte.
Ich liebe das Theater!

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Und weiter von einem Laden zum Nächsten. Keystyles wahrnehmen, neue Trends, neue Ideen und weiter. Quer durch Mailand bis uns der Hunger heimsuchte.

Mailand ist im Gegensatz zu Florenz teurer und man findet hier nicht an jeder Ecke eine Bar oder Trattoria.

Am Ende saßen wir in einem Imbiss und aßen Pasta. Welche auch sehr lecker schmeckte. Ein Glück, dass in Italien so gut wie alles schmeckt.

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IMAG5137 (1)aGegen Nachmittag waren wir soweit durch und kehrten zum Hotel zurück, indem unsere Koffer lagerten. Dort wurde noch mal umgepackt, denn wir hatten nur Handgepäck dabei und wenig später ging es mit dem Taxi zum Flughafen Mailand Linate.
Die Fahrt war erstaunlich kurz und günstig, hätte man auf der Hinfahrt auch schon machen können und sich den Stress mit dem Busfahrer sparen können.
Wobei die Schlange für die Taxen am Anreisetag sehr lang war…
Pünktlich gestartet und pünktlich gelandet erreichten wir gegen 21:20 Uhr Düsseldorf. Von dort ging es dann auch fix nach Hause.

Ich würde sehr gerne wieder nach Florenz und Mailand in einem halben Jahr. Vor allem werden dann die Farben und Trends für Autumn/ Winter 2016/17 vorgestellt und der Winter ist ja eher die Saison für den Strick.
Ich lasse mich überraschen was sich ergibt. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich die Chance hatte dieses Mal die Pitti Filati zu sehen.

Die nächste Pitti ist laut Webside im Juli und ein Messebesuch im Juli, in Italien, was kann daran nicht gut sein? 😉

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2 Gedanken zu “Bella Italia oder Pitti Filati

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